Der offizielle Startschuß für unseren Web 2.0 Award...

... ist gerade mal gefallen, und schon sind die ersten Einreichungen da.

So etwas freut und bestärkt mich, zumal auch ich ein kleines "Bißchen" zur Entstehung beigetragen habe. 
 
Alle FH Partner, insbesondere unsere Studierenden, Lehrenden, zukünftige Studierende, SchülerInnen, ja gerade DU bist, gerade SIE sind hier aufgerufen, zu fragen, zu fotografieren, zu berichten/posten, zu filmen etc. wie das "Leben", das Studieren bei uns an der FH Kärnten so ist. Hilf uns, unseren (hoffentlich) bunten und kreativen, oft anstrengenden, fordernden, .... "ALLTAG" zu beschreiben, der "Innovationskraft" sollen dabei keine Grenzen gesetzt werden, und es soll dabei auch ein Dialog entstehen.

Ich bin gespannt, wie aktiv die Community ist, und was wir an Feedback, und damit - schöner ausgedrückt - auch an Lernchancen für uns als die "Organisation FH" zurückerhalten werden. 

Ich bin zuversichtlich, es wird auch genug für mich persönlich dabei sein...

PS: ja, und auch der Gewinn kann sich sehen lassen. Der/die SiegerIn des FH Kärnten Web 2.0 Awards kann sich über 3 Semester Studiengebühren freuen... also, los geht's


BA m.c. = Bachelor miraculi causa - ein Bachelor des Wunders wegen

Wednesday, 30.01.2008 in
  • fhkärnten
  • |
  • lehre
  • |
  • studierende
  • |
  • öffentlich
  • |
  • qualität
  • Seit der Umstellung auf das Bachelor-Master System geht’s rund. Obwohl eigentlich alles klar ist bzw. sein sollte, oder? 
    6 Semester für ein Bachelorstudium und 4 für einen Master!
    Soweit klar? Eben nicht!
     
    Da fragte mich doch jemand kürzlich etwa folgendes, nachdem ich ihm über die oben angeführte Studiendauer informierte: „Äh, gibt es da nicht auch etwas wo ich bereits nach drei Semestern Bachelor werde“.
    Meine Antwort war klar: „Nein, in der halben Zeit geht das nicht“…. und da „schnallte“ ich erst, worauf er hinaus wollte.
    Aber ja, natürlich, es gibt ausländische Bildungsanbieter in Österreich, die dieses mathematische WUNDER möglich machen: 6 Semester Bachelor in nur 3 Semestern.
     
    Wie heißt es da in der Werbebotschaft gleich:
    -         durch die hohen Vorkenntnisse der praxiserfahrenen Absolventen können eine Vielzahl von Grundlagenmodulen angerechnet werden.
    -         Zugangsvoraussetzungen: Abschluss einer BHS, eine NEUNMONATIGE facheinschlägige Praxis (man staune über diese sehr lange Praxiserfahrung, die gleich das halbe akademische Studium ersetzt)
    -         oder 1 Semester an einer FH/UNI (offensichtlich sieht man sich selbst nicht als FH, oder ich lese es einfach falsch?)
     
    Ich musste dann gleich weiter „traurig“ hinzufügen, dass wir diese Art von wundersamer Studienverkürzung nicht in unserem Bildungsangebot führen und auch nicht führen wollen.
    Ja, in diesem Sinne würde ich alle österreichischen FH’s aus meiner Sicht fast reaktionär bezeichnen: da bedeutet Studieren und damit Lernen auch Anstrengung, Mühe, Zeit, und Abkürzungen zum Ziel, eine gute und qualitätsvolle akademische Ausbildung zu erhalten sind nicht möglich. 
    Das sind wir unseren Studierenden schuldig, denn es setzt sich nur die Qualität des Studiums und nicht der Titel am Arbeitsmarkt durch. 

    Und damit geht einher, dass es (zukünftig) nicht egal ist, wo man studiert hat. Die Arbeitgeber haben das längst gecheckt, und Menschen, die Ihre „Schützlinge“ auf den leichten Weg schicken, tun ihnen langfristig damit nichts Gutes.
     
    Wer’s dennoch leichter will, auch ok, nur wir können dies leider nicht liefern, und einen BA m.c. (Bachelor miraculi causa) werden wir sicher nicht einführen.
     

    € 15,86 = 3 Bier + 1 Leberkässemmerl + Versicherung

    Ab dem Sommersemester 2008 ist es soweit. Durch die Novellierung des Fachhochschulstudiengesetzes (FHStG) sind nun die Studierenden der Fachhochschulen „automatisch“ Mitglieder in der ÖH und werden durch diese vertreten.
    Ob diese „zentrale Lösung“ gut oder schlecht für die FH-Studierenden ist, will ich hier gar nicht diskutieren, die Fakten sind so, und laut den politischen Kommentaren zu dieser Gesetzesänderung ist es gut so. Ich nehme es – quasi emotionslos - zur Kenntnis.
     
    Was meine stoische Ruhe dabei aber – wenn auch nur marginal - stört, weil es mich eben betrifft, ist die Einhebung der ÖH-Gebühren. Denn diese Arbeit unterliegt noch nicht der studentischen Selbstverwaltung, sondern die wird wohl die FH als Organisation machen müssen. Nun spricht ja auch da grundsätzlich nichts dagegen, und es wird wohl der vernünftigste Weg sein, den ÖH-Beitrag analog der Universitäten, gemeinsam mit dem Studienbeitrag einzuheben.
     
    Was mich dann aber doch etwas ärgert ist die Kommunikationspolitik in dieser Sache, nämlich die Verkündigung der Tatsache, dass die Studierenden nun
    1. den ÖH Beitrag in der Höhe von € 15,86 zu leisten haben und
    2. dass dieser Beitrag ein Pflichtbeitrag ist, ohne dessen Bezahlung sie nicht weiterstudieren können (siehe dazu § 29 Abs. 4 des Hochschülerschaftsgesetzes von 1998- HSG 1998).
    Dazu ist es verdammt ruhig im Lande. Denn die Kommunikation dieser „downsides“  - neben all den Vorteilen die nun für die Studierenden kommen werden - ist jedenfalls auch Aufgabe der ÖH, und hier würde ich mir, im Sinne einer guten Kooperation mehr Engagement wünschen, um die Diskussionen über den Beitrag nicht den „Bildungsträgern“ alleine zu überlassen.
     
    Letztendlich sind dies aber die Startschwierigkeiten, und wie heißt es auch in Beziehungen so schön: nur über die Krise kommt man auf eine neue Qualität der Beziehung
    Und diese neue Qualität wird folgen, da bin ich mir sicher, als ehemaliges ÖH Mitglied im vorigen Jahrhundert freue ich mich darauf…

    Warum aus mir kein Mathematiker wurde...

    Es war im Herbst 1981, ich in der 8. Klasse des BRG Lienz, Exkursion an die Uni Innsbruck. Und ich hatte nur eines im Sinn (natürlich neben dem Kennenlernen des allgemeinen Studentenlebens): mir das Mathe-Studium anzusehen bzw. eine Mathematik-Vorlesung anzuhören. Ca. eine Stunde lang nichts verstanden, und das mir, als ein doch eher Mathe-Begabter (zumindest in damaliger Eigensicht). Der Bauch und auch der Verstand sagten – und zwar schon auf der Rückfahrt von Innsbruck – Nein.
     
    So schnell „geschehen“ sicher öfter Zukunftsentscheidungen.
    In meinem Fall bin ich nicht unglücklich darüber, dass ich mich dann der Technik und Wirtschaft zuwandte, aber auch diese Wahl traf ich dann eigentlich schon unter dem Zugzwang des Semesterbeginns und vorwiegend auf emotionaler Basis. Aber es passte! 
     
    Auch bei uns fanden gestern und heute Info-Tage, so genannte FH-Days statt. Und diese sollen angehenden MaturantInnen einen Überblick über unser Studienprogramm ermöglichen. Alle acht Studienbereiche stellten sich diesmal am Standort Spittal vor, und es gibt Vorlesungen zu bestimmten Themen, damit sich die jungen Menschen eine Vorstellung machen können. Und es wird wohl einigen so ergehen wir mir, Desillusionierung pur. Aber auch das Gegenteil wird der Fall sein.
     
    Was uns aber neben der fachlichen Information gelingen muss, ist, den zukünftigen Studierenden unsere Hochschulkultur, die Hochschulkultur der FH Kärnten zu vermitteln:
    hoher Qualitätslevel und damit hohe Ansprüche an Studierende (es gibt leider kein „leichtes“ Studium bei uns), Studieren in aktiven und überschaubaren Gruppen und Teams, die enge Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden, der gemeinsame Wille zu einer optimalen akademischen Ausbildung, aber auch akademisches Leben abseits des Studiums, wie FH Kärnten Sport, Parties, Exkursionen, Veranstaltungen, etc.
     
    Wenn dieser Funke überspringt, dann werden Entscheidungen leichter....
     
    PS 1: Einfache Mathe-Bücher „lese“ ich auch heute noch, das Interesse ist geblieben.
    PS 2: die nächsten FH Days gibt's am 25. und 26. April am FH Standort Klagenfurt mit dem Schwerpunkt: Berufsbegleitende Studien
     
    Und noch ein paar Bilder:
     
     

    Bildung schafft erhöhte Arbeitsplatzchancen ...

    Thursday, 09.08.2007 in
  • fhkärnten
  • |
  • studierende
  • |
  • öffentlich
  • |
  • qualität
  • Heute sind mir die AMS  Daten zu Arbeitsmarkt und Bildung für 2006 in die Hände gefallen (Download hier). Und der Zusammenhang zwischen abgeschlossener Ausbildung und Arbeitslosigkeit ist wirklich interessant, wenngleich auch logisch erwartbar.

    Es zeigt sich nämlich, dass Menschen mit mittlerem oder höherem Bildungsabschluss eine wesentlich geringere Arbeitsloskeit aufweisen.

    Was mich aber besonders freut, ist, dass mit 0,3% die Fachhochschulen den geringsten Wert an Arbeitslosen aufweisen (siehe Tabelle).

    Diese Freude ist aber zugleich Auftrag, auch weiterhin darauf Wert zu legen, dass an der Fachhochschule Kärnten zukunftsorientierte Studiengänge mit guten Jobchancen entwickelt werden. Und genau das tun wir derzeit im Rahmen der Erarbeitung unseres Hochschulentwicklungsplanes.


    Die versprochenen Fotos der Sponsion...

    Ich habe ja in meinem vorletzten Beitrag noch Fotos der Sommersponsion angekündigt. Hier ein paar Eindrücke dieser wirklich beeindruckenden Feier.

    Nach dem Einzug der ProfessorInnen und der AbsolventInnen bei Musik tritt der Rektor der Fachhochschule Kärnten, FH-Prof. Dr. Brodel zum Rednerpult.

    Anschließend an das Gelöbnis der AbsolventInnen beginnt die feierliche Überreichung der "Rolle" mit den Zeugnissen und der Sponsionsurkunde durch den Rektor,

    sowie die Überreichung des Barrets durch Studiengangsleiter Prof. Janig, 

    um diese dann nach dem Gaudeamus und dem Auszug der ProfessorInnen entsprechend freudig durch die Luft fliegen lassen....

     

    Sollte man, wenn man auch nicht selbst bei uns sponsiert, sich jedenfalls einmal ansehen...

     


    Sponsion, der Startschuß zum lebenslangen Lernen...

    Wie habe ich mich gefreut, als mir vor vielen, vielen Jahren an der TU Graz meine Sponsionsurkunde überreicht wurde. War ein sehr schöner, ja erhebender Moment. Und alles Strebern schien nun vorbei, hurra Arbeitsmarkt, ich komme. Arbeitsmarkt stimmte, nur das mit dem "Lernen vorbei" ging nicht wirklich auf. Im Gegenteil, mit dem Sprung ins Berufsleben ging das (Weiter-)Lernen erst richtig los und dauert bis heute an. Allerdings mit dem gravierenden kleinen und schönen Unterschied, dass ich seit damals Geld dafür bekomme. Und es macht auch weiter Spaß!

    Am Freitag ist es auch bei uns an der FH Kärnten wieder soweit, die Sommersponsion wird gefeiert.

    134 junge Menschen werden das akademische Gelöbnis ablegen und ihre Sponsionsurkunden erhalten. Und allen ist wirklich zu gratulieren, sie haben sich mit sehr viel Fleiß und Ausdauer diese akademischen Ehren mehr als verdient. Daher werden wir unseren AbsolventInnen, dies kann ich schon heute sagen, eine wunderschöne akademische Feier bereiten (Fotos davon folgen).

    Und dass es danach spannend und fordernd weitergeht, kann man ja für die paar Tage wirklich mal vergessen, just GAUDEAMUS, und nicht nur weil wir noch jung sind....


    Ironman geschafft....

    Wednesday, 11.07.2007 in
  • fhkärnten
  • |
  • lehre
  • |
  • studierende
  • |
  • veranstaltungen
  • |
  • innovation
  • |
  • netzwerk
  • |
  • sport
  • ... aber leider (noch?) nicht ich persönlich...

    Und dennoch, der Ironman Austria war wieder nicht nur für die Organisatoren, die Finisher und die vielen Fans ein tolles und spektakuläres Ereignis, sondern auch für die Fachhochschule Kärnten.

    Einerseits konnte mit DI (FH) Christian Kruschitz ein Absolvent der FH Kärnten in der Klasse M25 den Kärntner Meistertitel erringen, und andererseits sorgte ein FH Team aus StudentInnen und AbsolventInnen rund um FH-Prof. Wöllik wieder für die ganze IT-Infrastruktur und für Informationsservices entlang der Strecke. Eine erfolgreiche Kooperation, welche nun schon über mehrere Jahre läuft. Und für unsere StudentInnen wieder mal ein interessantes "training on the job".

    Spitzenleistungen im Sport erfordern eben auch Spitzenleistungen "im Support". Und ich bin ziemlich stolz auf unser FH-Team, die genau dies nicht nur im Hörsaal sondern auch in "Echtzeit" bieten können... 

     


    Aller Anfang ist ... zumindest nicht leicht

    Tuesday, 26.06.2007 in
  • fhkärnten
  • |
  • studierende
  • Die ersten Schritte als "Blogger" sind ehrlich gestanden, recht mühsam. Es fehlt mir noch der rote Faden, und teilweise, nein, eigentlich immer die Zeit. Aber, wie gesagt, aller Anfang....
     
    Aufbauend für mich ist eine Tatsache, die ich vor einigen Tagen auf Technorati feststellte. Habe da nachgesehen, wer alles auf die - im übrigen neu gestaltete - Homepage der FH Kärnten (www.fh-kaernten.at) verlinkt. Und das sind doch eine ganze Menge Seiten!
    Aufgefallen sind mir dabei auch zehn Blogs, die von Studierenden der FH Kärnten betrieben werden (z.B.  bwiegele.wordpress.com, gschick.wordpress.com/msternig.wordpress.comjfuchs.wordpress.com/)
     
    Auf diesen Blogs wird zwar nicht regelmäßig gepostet, sondern derzeit primär offensichtlich experimentiert. Dennoch finden die Studierenden mit Blogs ein Medium vor, über das sie sich austauschen und miteinander in Kontakt bleiben können oder einfach nur ihre persönlichen Gedanken darstellen.
     
    Und man kann z.B. "richtig mitfühlen" wenn ein Roboter oder Fahrzeug oder was auch immer ein Asuro ist, nicht das tut, was man will (http:// flashgamesatgs.kulando.de) ;-) 
     
    Bin schon gespannt auf die nächste Entdeckung...
     
     
     

    Alle Blog-Einträge anzeigen ...


    powered by zoe solutions